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Philosophie
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Ein
gänzlich anderes Konzept beschritten die Firmen C-Mexx und
Cordial bei der Entwicklung der MIR. Der Name steht für MIDI
Interactive Remote und die Idee geht von der Tatsache aus, dass
man selten mehr als zwei Parameter gleichzeitig einstellt.
Natürlich versteht sich die MIR nicht nur als Hardware- Controller
für Equipment, sondern auch als Fernbedienung für jegliches
Gerät, das über MIDI gesteuert werden kann. Ganz gleich,
ob es sich um einen Controller oder einen Sysex-String handelt,
sie ist frei Programmierbar, damit für die Nutzung jede Art
von MIDI-Message zugeordnet werden kann.
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Aufbau
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Die
MIR, kommt in einem schwungvoll geformten Kunststoff-Gehäuse
daher, das etwa die Größe einer Hand mit ausgestreckten
Fingern aufweist. Die ergonomische Form gibt dem Anwender die
Möglichkeit, das Gerät bequem zu halten und einfach
zu bedienen. Zur Verfügung stehen zwei Endlosdrehregler,
die gleichzeitig eine Druckfunktion haben und damit auch als Tasten
dienen, sowie ein Analog-Potentiometer und fünf weitere Taster,
die in der Form eines Cursor-Kreuzes mit zusätzlicher Enter-Taste
angeordnet sind..
Ein in zwei Zeilen je 16 stelliges Matrix-Display dient der Anzeige
von Parametern und eingestellten Werten. Die einstellbare Hintergrundbeleuchtung
machen Anzeigen auch in dunkler Live-Umgebung erkennbar.
Über eine DB-15-Buchse wird dazu eine Kabelpeitsche angeschlossen,
die neben der Buchse für das externe Netzteil auch direkt
über zwei MIDI-Stecker verfügt, die mit dem zu steuernden
Gerät zu verbinden sind.
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Speicher
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Progam-
mierung
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Die
MIR verfügt über zwei Betriebsarten, die als "Intelligent
Mode" und I/O Mode bezeichnet werden. Beim Intelligent Mode
handelt es sich um die normale Betriebsart, das System kann aus
frei editier- und speicherbaren Presets alle Arten von MIDI-Befehlen
senden, am Display die Werte oder Namen aus der Alias-Tabelle
anzeigen und Parameter über Bedienelemente editieren.
Dieser Modus verwendet den internen Prozessor der MIR und greift
auf den internen Speicher zu.
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Betriebsarten
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Im
Speicher der MIR lassen sich zwei verschiedene Arten von Bänken
anlegen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen des Anwenders
und den Anforderungen der zu steuernden Hard- bzw. Software angepasst
sind. Die Standardbelegung einer Bank ordnet jedem mechanisch
vorhandenen Bediener-
element genau einen zu steuernden Parameter zu. Sollen mehrere
Parameter-Sets gesteuert werden, erfolgt die Umschaltung der Belegung
einfach durch Umschalten der Bank.
In der Multiplex-Konfiguration können dagegen bis zu 32 Parameter
direkt über die beiden Endlosdrehregler erreicht werden,
indem der zu editierende Parameter mit dem ersten Regler angewählt
und der zugehörige Wert mit dem zweiten Regler eingestellt
wird.
Zum Aufbau einer Bank für ein neues, zu unterstützendes
Gerät sind zunächst die MIDI-Parameter für jeden
Drehregler und Tastatur zu definieren.
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Praxis
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Das
interaktive Konzept in Verbindung mit den
programmierbaren Darstellungen auf dem
Display unterscheidet die MIR von reinen
"Knopf-Controllern".
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Ausblick
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Im
Studio, auf der Bühne und am FOH
Arbeitsplatz hat die MIR das Zeug, sich ihren festen Platz zu
erobern. Spätestens beim Beispiel des mit der MIR ins Publikum
gehenden FOH-Technikers wird klar, dass
ein so gutes Konzept Folgewünsche nach
sich zieht.
Eine kabellose Variante der MIR ist bereits in
Vorbereitung. Geplant ist ein Funkmodul, das an den DB-15-Anschluss
der Standard-MIR angedockt werden kann. Der Käufer einer
MIR kann bei Verfügbarkeit des Moduls sein Basisgerät
also problemlos nachrüsten.
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Textauszüge
von Karin Preuß (Sound & Vision) |
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